Konzept

Das Jüdische Altenzentrum wurde in den 70er und 80er Jahren in mehreren Bauabschnitten errichtet. Die Gebäudesubstanz und der Betriebsablauf entsprechen nicht den heutigen Be-
stimmungen. Die Atmosphäre ist nicht geeignet alten und häufig behinderten Menschen eine ihren Bedürfnissen entsprechende Umgebung zu bieten. Durch Sanierung, Um- und Neubau sollen die vorhandenen Mängel behoben und das vom Bauherrn entwickelte Pflege- und Betreuungskonzept umgesetzt werden. Wegen des Modellcharakters der Sanierung wird die Massnahme durch das Bundesministerium für Gesund-heit und das Land Hessen ge-
fördert.

Es entstehen in 2 Bauabschnitten 174 Zimmer, Räume für die Tagespflege, Kurzzeitpflege und therapeutische Dienste. Die Gestaltung der 11 Wohngruppen, die aus 13 bis 18 Zimmern, dem Gruppenraum als Alltagszentrum der Bewohner, Räumen für das Betreu-
ungspersonal und sonstigen Serviceräumen bestehen, soll einerseits die Wohnatmosphäre für alte und häufig behinderte und verwirrte Menschen schaffen, andererseits eine wirt-
schaftliche und funktionale Betreuung gestatten. Die Zimmer im Bestand haben über-
wiegend nicht die den gültigen Vorschriften entsprechenden Abmessungen, die eine rollstuhlgerechte Nutzung ermöglichen. Deswegen müssen sie grundlegend umgebaut werden. Die Zimmer im Neubau entsprechen den Empfehlungen des Kuratoriums Deutsche Altershilfe.

Jüdisches Altenzentrum
Bornheimer Landwehr, Frankfurt am Main

Bauherr Jüdische Gemeinde

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