Konzept

Städtebau
Das Baugrundstück liegt im Innenstadtbereich von Frankfurt-Niederrad. Die umgebende Bebauung ist heterogen und reicht von 2-geschossigen Wohnhäusern über 4-geschossige Mehrfamilienhäusern bis zu verschiedenen öffentlichen Bauten wie Grundschule, Kindergarten, Altersheim und Katholischer Kirche. Das Eckgrundstück Goldsteinstraße / bildet den südlichen Abschluss eines städtischen Blocks mit fast ausschließlich öffentlicher Nutzung, wobei der überwiegende Teil als  freistehende Baukörper ausgeführt sind. Die Goldsteinstraße weist eine geschlossene kleinteilige Bebauung auf.

Äußere Erschließung
Die Haupterschließung des Neubaus erfolgt an der Süd-Ost-Ecke des Baukörpers an der Goldsteinstraße. Um die Baumscheibe der bestehenden Eiche entwickelt sich ein kleiner Vorplatz. Das eingerückte Foyer bildet im Außenraum eine überdachte Wartezone für Bewohner die auf ein Taxi oder Angehörige warten. Ein Windfang ermöglicht den Zugang von der Goldsteinstraße wie auch vom Altenzentrum St. Josef und leitet den Bewohner in das großzügige Foyer.

Stellplätze
Gemäß Stellplatzsatz sind für je 10 Betten ein Stellplatz vorzusehen. 32 Bett ergeben somit
einen Bedarf von 3,2 Stellplätzen. Für die Bewohner sind 2 Stellplätze und
1 Behindertenstellplatz vorgesehen, die im Norden neben dem Pfarrhaus auf dem Flurstück 106/57 angeordnet sind. Mit dem Eigentümer müsste eine entsprechende Nutzungsvereinbarung getroffen werden. Ein Nebeneingang ermöglicht an der Nordfassade den direkten Zugang zum Gebäude.

Innere Erschließung
Über den Windfang erreicht man die zentrale Halle. Eine offene gerade Treppe mit Zwischenpodest erschließt alle Geschosse. Der Aufzug ist gut sichtbar neben dem Treppenantritt angeordnet. Ladestationen für Elektrorollstühle und Fahrradstellplätze sind leicht zugänglich im EG angeordnet und über eine separate Außentür erschlossen. Die Anbindung an das Altersheim erfolgt aus Sicherheitsgründen im KG über einen unterirdischen Verbindungsgang zum KG des Altersheims. Die Aufzüge im Wohnhaus und im Altersheim ermöglichen eine gute Benutzbarkeit auch für mobilitätseingeschränkte Bewohner. In den Obergeschossen erschließt eine offene Galerie mit 2 Stichfluren die Wohnungen. Die natürliche Belichtung des Treppenraums über ein großzügiges Oberlicht sorgt für gute Orientierung.

Außenanlage
Die Vorfläche im Bereich des Haupteingangs wird mit großflächigem Betonpflaster mit engen Fugen verlegt. Nach Norden erstreckt sich der gewünschte öffentliche Fussweg durch das Quartier. Die Freiflächen Altenzentrum und Kindergarten werden mit einem unauffälligen Stabgitterzaun Höhe 80 cm und einer niedrigen Hecke vom Weg abgetrennt. Die Freifläche nördlich des Wohnhauses zum Pfarrhaus hin dient als Boulebahn und als Grillplatz. Als Schattenspender wird ein kleiner Platanenhain vorgeschlagen.

Seniorenwohnhaus St. Josef
Niederrad, Frankfurt am Main

Bauherr Caritas Frankfurt

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